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Wunder der Natur

Schon lange bin ich scharf auf Ananas-Setzlinge.

Seit ich das erste Mal in Mundemba Ananas-Pflanzen gesehen hab, bin ich begeistert. Diese Pflanze ist echt ein Phänomen. Ein Kunstwerk! Echtes art design! Ich weiß nur, dass ich überhaupt keine Vorstellung hatte, wie Ananas wächst. Also wo entsteht die Ananas und wie sieht die an der Mutterpflanze aus. Und ich behaupte hiermit, dass das echt ein Wunder ist.

In jeden Dorf, wo Ananas (Pineapple) angebaut wird, verkünde ich seitdem, dass ich Setzlinge suche und vor ca 2 Wochen hat mir der Bruder des Chiefs vom Masuma 5 Pflanzen ausgegraben.

Dann sind wir diese Woche an den echten “Plantagen” mit richtig guten Ananas vorbeigekommen. Plantage darf man sich jetzt nicht als wirkliche Plantage vorstellen, aber eine der Haupteinkommensquellen ist eben Ananas. Ich habe noch mal 5 Soccers gekauft

Und dann habe ich viele interessante Sachen über Ananas erfahren. Ich wusste nicht, dass Ananas nur EINmal eine Ananas erzeugen kann.

Danach produziert die Mutterpflanze nur noch die Setzlinge, einmal als eine Art Ableger wie Erdbeeren und dann auch aus dem Pflanzenstamm direkt (siehe Bilder).

Ich dachte irgendwie, die können immer wieder Ananas machen.

Das gleiche gilt übrigens auch für Bananen. Nur ein “bunch” also ein Klumpen Bananen (oder wie auch immer man das nennt), dann ist Schluss. Zur Ernte wird dann der Stamm umgehackt, die Mutterpflanze hat inzwischen 4 – 5 neue Soccers produziert, die dann an neue Stellen verpflanzt werden und wiederum ein “bunch” erzeugen.

Imaging

Wir “devlpment people” haben ja gemeinhin den Ruf, nur deshalb DW zu sein, damit wir das Leben in irgendwelchen exotischen Ländern genießen können.

Heute ist mir klar geworden, woher dieser Ruf kommt: Wir arbeiten ja nicht gerade wenig. Nur WO? Irgendwo im Busch, hinterm Berg, in abgelegenen Dörfern, wo nie Touristen hinkommen. Kann uns da jemals jemand sehen? Nein. Wenn uns Leute besuchen, Delegationen z.B. – sehen die uns arbeiten? Nein. Die sehen nur Farmer arbeiten. Wir sehen zu und genießen und präsentieren. Und essen und trinken Bier mit den Delegationen.

Wenn wir uns dann mal aus unserem Busch herausbegeben, mal in die Zivilisation atmen hören wollen, dann begeben wir uns in touristische Areale. Wir hängen rum, schwimmen im Pool, sitzen nur da und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Da gibts wenigstens mal Sonne, die sehen wir ja Buea nur selten.

Relaxing mit Swimmingpool und sea breeze

Relaxing mit Swimmingpool und sea breeze

Die Leute, die uns dann sehen und unsere Auto, die können ja nur denken – da die faulen Säcke von efe – hängen nur rum und lassen es sich gut gehen.

Tja so ist das ebend.

Es tut mir wirklich leid

Ich bin unglaublich im Rückstand mit meiner Artikelschreiberei. Nochmal: Es tut mir leid.

Dabei ist soviel passiert! Da müsste ich erzählen, wie schwierig und auch irgendwie lustig und unmöglich es ist, Kostenvoranschläge zu besorgen, ich müsste von unserem Hühnerprojekt berichten, vom Schneidern meiner neuen Klamotten, meiner Hausverschönerungsaktion, von meiner neuen Katze, die Castel heißt (wie mein Lieblingsbier hier), die aber inzwischen schon wieder verschwunden ist, davon, dass ich mir einen Kühlschrank gekauft habe und ein Regal bauen lasse, davon, dass es hier gerade echt heiß her geht, weil Kakaoernte ist und alle etwas durchdrehen …. von tausend Sachen ebend.

Aber ich habe keine Zeit. Ich arbeite, arbeite, arbeite. Ich weiß nicht, wie das jemals besser werden soll. Am Anfang dachte ich mir ja: Ok, lass mich mal so 6-10 Projekte anleiern und dann fahre ich schön rum in den Dörfern und gucke mir nur noch an, wie alles läuft. Geht nicht.

Wieso nicht?

Nur ein Beispiel: Für jedes Projekt wird neuerdings eine cost benefit analysis gefragt, also so ne Art Deckungsbeitrag. BEVOR überhaupt ein Vertrag unterschrieben wird.

Da waren wir letzten Mittwoch im Dorf und haben geschlagene 5 Stunden mit einem Kakaofarmer zugebracht. Wenn jemand noch NIE Aufschriebe über Kosten gemacht hat, geschweige denn über Mengen … da muss man mühsam erstmal jede Anfrage erklären und dann die Zahl versuchen rauszufinden.

Je nach Natur der Anfrage wird dann mehr oder weniger maßlos über- oder untertrieben. Geht es also um Ausgaben, sind die natürlich immens hoch, geht es um Einnahmen – immer gering. Man muss ja auch zeigen, wie sehr man leidet (“Madame, we are suffering, we are still suffering”), damit auch ja der Support nicht eingestellt wird.

Für die Aktion bin ich um halb 6 aufgestanden, 4 Stunden über absolute bumpy and stony Roads dahin gefahren, dann (es war natürlich noch nicht dunkel, haha) wieder zurück im Regen, wo mein Auto dann von inzwischen Hochwasser führenden Fluss weggeschwemmt wurde. Dann verbrachten wir ungefähr 5 Stunden im Wasser (nein, es war immer noch nicht dunkel). Zum Glück lief das Auto noch, wenn auch mit merkwürdigen Geräuschen. Glücklicherweise noch vor Einbruch der Dunkelheit erreichten wir Buea.

Danach war dann mein Auto erstmal 2 Tage in der Werkstatt und ich war auch ziemlich platt. Und das Ganze nur für EINEN DB von EINEM Farmer für EIN Projekt. Man mulitpliziere nun mit 21 Dörfern und 5 – 6 Projekten pro Dorf a 10 – 20 Farmer. Mein Gott.

Naja, natürlich will ich nicht heulen, wirklich heulen tu ich nur, wenn meine Katze jetzt für immer weg ist und der Kühlschrank den Geist aufgibt. Sowas ist hier nämlich schweineteuer.

Es grüßt Merger, immer um Optimismus bemüht, auch wenn man es nicht merkt.

Reden reden reden

So langsam reichts mir.

Seit Moooonaten renne ich 3 Service Providern hinterher, dass sie eine bereits besprochene Vertragsänderung unterschreiben. Und dass wir endlich einen Haken machen können hinter alle Aktivitäten, die noch ausstehen. Oder dass wir zumindest einen Zeitplan haben, wann welche Aktivität (Training, follow-up, Reports usw.) durchgeführt wird.

Ich habe mich in wochenlanger Arbeit durch unklare und widersprüchliche Verträge gewühlt, habe schöne Monitoring Blätter entwickelt und alles mundgerecht den entsprechenden Vertragsnehmern serviert. Die müssen nur ausfüllen.

Und nun? Machen se nicht. Jedesmal, wenn die ins Büro kommen, geht aufs Neue die Diskussion über Vertragsinhalte los, die schon längst geklärt waren. Gestern im Bett habe ich dann zuerst über Folterszenarien nachgedacht, dann über Telefonterror und polizeiliche Misshandlung.

Geendet habe ich bei einer Deadline. Wenn die nicht bis Ende November alles unterschrieben haben und endlich die Blätter ausfüllen, dann kündige ich den Vertrag. Einer der drei hat mir ja schon gedroht, den Vertrag von sich aus zu kündigen – soll mir grad recht sein. Alles ist besser, als diese ewigen Diskussionen ohne Ergebnis! Mann! I be vex plenty!

Naja, Chairman hat dann bei unserer abendlichen Unterhaltung auf der Veranda gemeint, ich soll es doch als Training sehen. Training für die Gesichtsmuskulatur – es sind ja irre viele Muskeln beteiligt, wenn man so unzufrieden bis zornig das Gesicht verzieht. Wenn man dann zwischendurch ein desillusioniertes bis zynisches Lächeln bis Lachen einbauen kann – um so besser! Wenn das mal keine Muskelkater gibt …

Und auch der Kalorienverbrauch – meinte er – könnte enorm sein. Sieht man das Ganze mehr als Sport, dann könnte man es doch direkt genießen.

Ähm, ok, I try.

Urlaub!

Jedenfalls fühlte es sich fast so an. Ok, wenn man mal von den täglich 7 Stunden Versammlung absieht.

Unsere “Grüner Sektor” – Gruppe war in Mbalmayo zum halbjährlichen Meeting. Das Essen war super (Frühstück mit Marmelade und sauren Gurken), wenn auch nicht immer ausreichend. Und das Wetter – Sonne! Heiß! Trocken! Wow. Und dann – im Zimmer: heißes Wasser! Man könnte ja nun denken, wenn es draußen so heiß ist, dass man da garantiert nicht mehr heiß duschen will. Wenn man aber seit Monaten, also seit der Anreise hier, kein heißes Wasser mehr hatte, dann gerät man schon mal in Versuchung, auch bei 30° draußen noch heiß zu duschen. Ich habe total energieverschwenderisch jeden Tag mindestens 2 mal geduscht. Musste einfach sein.

Auf der Rückfahrt hat mich dann der Kaufrausch erwischt. Ich hab mir eine Liege gekauft – die kriegt man nur in Mbalmayo. Am Tag vorher habe ich mich mit Chairman über den vermutlichen Preis unterhalten: Ich tippte auf 30 – 50 Tausend frs. Er meinte 15 – 20 T. Nun dürft ihr raten, wieviel es wirklich war ;o))

Meine neue Sonnenliege

Dann auf der Rückreise durch Douala hätte ich fast nochmal zugeschlagen bei einem Rattansofa mit Tisch und 2 Stühlen. Leider war kein Platz mehr für alles im Auto. Für einen großen Spiegel hat es aber noch gereicht. Erste Aktion zu Hause war dann, einen der Ersatzreifen wieder an seine ursprüngliche Position UNTER das Auto zu befördern. Mein Vorgänger hatte sich nämlich für zwei Ersatzreifen Gestelle INS Auto bauen lassen mit der Folge, dass der Kofferraum nun von zwei Reifen besetzt ist.

Und ich brauche Platz für die Folgen der nächsten “Versorgungsfahrt” (so der offizielle Terminus für unsere einmal im Monat genehmigten Einkaufstouren) nach Douala.

Meine Kinderchens!

Am Montag haben wir mein erstes großes Projekt eröffnet: Schweinemast!

In einer monatelangen Prozedur wurden Farmer ausgewählt, die nun mit einem sogenannten “individuellen Projekt” unterstützt werden.

Normalerweise unterstützt unser Programm Gruppen, also z.B. eine Frauengruppe, die Kassava anbauen will. Nun hat sich aber rausgestellt, dass die Leute, wenn sie nicht das Gefühl haben, dass ihnen selbst etwas gehört, sich nicht so richtig gut um die Sachen kümmern.

Da rottet der/die Kassava im Boden vor sich hin, weil niemand sich verantwortlich fühlt und erntet. Da sitzen die Frauen und warten, dass WIR ihnen Kunden bringen, an die sie das Zeug dann verkaufen können. Da fehlt einfach ein bisschen der “Drive”.

Nun also daher die Entscheidung, “Individuen” zu unterstützen mit der Hoffnung, dass sich die Leute dann besser um “ihr” Projekt kümmern. Die Bedingungen sind härter als bei Gruppenprojekten: Die Farmer müssen 60 % der Kosten tragen (bei Gruppen 10 – 20 %). Das Programm zahlt 40 %.

Nachdem nun also jeder Farmer seinen Stall gebaut hatte und uns ausreichend Kohle cash oder auf seinem Konto gezeigt hat, konnte es losgehen.

Montag, wie gesagt: Ankunft der 40 Ferkel. Dann Start eines 5tägigen Trainings.

Am Freitag zum Abschluss fuhren wir dann wieder hin. Zuerst haben wir mal alle Ställe incl Ferkel inspiziert – sozusagen eine Anfangsinventur gemacht: Gewicht, Farbe, Gesundheitszustand, Geschlecht ….). Alle Missstände wurden dann aufgezählt (kein Wasser, Stall und Umgebung zu dreckig, Stall nicht abgeschlossen, Ferkel nicht nach Größe getrennt…). Das war dann meine Meckerrede.

Zum offiziellen Ende mit Reden von Chief, Trainer, mir und den Teilnehmern habe ich natürlich alle in den höchsten Tönen gelobt.

Nun hab ich mir die Fotos noch mal angesehen, ich muss sagen, ich bin doch stolz wie Hulle auf “meine” Farmer. Ach, mensch …

Mehr bleibt mir heute nicht zu sagen nach 10 einhalb Stunden meetings.

Happy

Heute rief mich unser Schweinetrainer an. Es geht los! Er hat 40 Ferkel organisiert und wollte gleich am Mittwoch also übermorgen loslegen.

Da musste ich ihn doch erstmal bremsen. Laut Vertrag muss er uns eine Woche vor jeder Aktion informieren, also eine Woche bevor er die Ferkel liefert, eine Woche bevor er das Training beginnt, eine Woche bevor er seine Kontrollen macht …

Das mag jetzt pingelig klingen, aber ich hab ihm gesagt, er kann erst am Montag anfangen. Wir müssen noch diverse Papiere organisieren, einen offiziellen Brief an die Farmer schreiben, dass es jetzt losgeht, dann ein MoU vorbereiten unseren Teamleader hier informieren, der sich das Ganze ansehen will usw.

Wir haben außerdem Donnerstag und Freitag und eventuell sogar Samstag ein paar Meetings, so dass wir schon mal 3 Tage vom Training gar nicht da sein können. Und dat wär doch wahrlich schade, oder?

Zum Glück war es kein großes Problem, der Tag zu verlegen. Morgen fahren wir also dann wieder in die entsprechenden Dörfer und werden die Ferkel und den Workshop ankündigen.

Ja, ich bin happy, da viele Leute aus dem Dorf gesagt haben – diese Leute vom Programm, die verarschen euch doch, da habt ihr jetzt alle großartig Ställe gebaut und da könnt ihr jetzt ewig warten, bis Schweine kommen.

Haha, aber jetzt kommen sie!!

Es kam ganz plötzlich am Sonntagmorgen.

Lag in Form von ein paar Bildern frisch aus Deutschland vor mir und grinste frech. Weidete sich an meinen Tränen. Sprach: Da grinst er – dein Neffe – aber nicht dich an. Da lächelt die glückliche Oma – aber nicht für dich. Da sitzt ein großes Mädchen am Tisch – du hast sie nie krabbeln sehen. Zeigte bekannte Gesichter, das hochsommerliche Wetter genießend und ließ einen echten kameruner Wolkenbruch geschehen. Ließ das Prasseln dicker Regentropfen im leeren Haus widerhallen. Fragte hinterhältig: Ist das hier denn wirklich dein Leben? Bist du dir sicher, dass dein Leben nicht gerade ohne dich am anderen Ende der Welt passiert?

Sprach’s, boxte nochmal kräftig in die Magengrube, sagte Auf Wiedersehen und versteckte sich wieder irgendwo – das Heimweh.

Endlich wieder on Mission

Juhu, morgen gehts wieder ins Dorf!

Morgen nach Mueli, ca. 4 Autostunden von hier, 6:30 Start. Da haben wir ein Wasserprojekt, was zwei benachbarte Dörfer, Mueli und Munyange, mit Wasser versorgen soll. Die Quelle ist auf dem Land von Mueli. Mueli verweigerte komplett das Projekt, weil ja nicht einfach Munyange von der eigenen Quelle Wasser bekommen könnte. Konsequenz: keines der Dörfer Wasser kriegt Wasser, da der gesamte “Bauplan” vorsieht, dass es einen gemeinsamen Wassertank für beide Dörfer geben wird und das für nur EIN Dorf viel zu teuer ist.

Nun haben sich die Dörfer doch auf eine “libation” (“Zeremonie zur Opfergabe”) geeinigt. Das heißt, Munyange wird folgende Sachen an Mueli übegeben:

  • eine Ziege
  • ein Schwein
  • 10 Liter Palmwein
  • 10 Kästen Bier
  • einen Hahn
  • einen Sack Reis
  • 10 Liter Palmöl
  • eine Flasche Wiskey

Diese Sachen werden nun von den Mueli people genutzt, um die notwendigen Ahnen-Zeremonien durchzuführen, um die Götter des Quellgebietes zu besänftigen, bevor irgendwelche Arbeiten starten. All das wird in einem MoU, einem “Memorandum of Understandig” festgehalten und von allen wichtigen Personen des Dorfes und mir unterschrieben. Dann hoffe ich mal, dass es dann endlich losgehen kann. Das Projekt zieht sich nämlich schon seit Anfang des Jahres hin.

Dann am Dienstag gehts weiter und wir werden nach Bavenga fahren, dort die Liste von Leuten einsammeln, die ein Schneckenprojekt starten wollen. Schnecken werden hier in Mengen im Wald gesammelt, in Scheiben geschnitten, dann gegrillt und gegessen (nicht schlecht!). Wir wollen ja aber, dass die Leute nicht in den zukünftigen Nationalpark gehen, sondern stattdessen Schnecken im Dorf züchten. Dafür wollen wir die Leute trainieren. Um ein Budget aufzustellen, brauchen wir die Anzahl an Interessenten.

Außerdem gibts noch den Baufortschritt eines Schweinestalls im nächsten und mehrerer Hühnerställe im übernächsten Dorf zu besichtigen.

Nächste Stationen sind zwei Dörfer, in denen Frauengruppen Kassava angebaut haben – auch mit Programmmitteln – hektarweise! Nun haben sie das Problem, dass sie nicht wissen, wo sie das Zeug verkaufen sollen. Ich hatte die Idee, dass wir mal eine Anzeige im Radio machen. Der Moderator Kolle hat uns unseren Pidginkurs gegeben und macht jeden Tag Nachrichten und auch Anzeigen auf Pidgin. Also werden wir jetzt die Frauen fragen, was sie aus dem Kassava machen können (z.B. Mehl oder vergoren), für welchen Preis sie es anbieten wollen und wann sie liefern können. Diese Infos geben ich dann Kolle und der wird sie in Pidgin vortragen.

Nächste Station ist dann ein großer Palmölproduzent hier in der Gegend. Bei dem wollen wir fragen, ob und für welchen Preis er 8 Farmer in Palmölproduktion schulen kann. Oder ob es sinnvoller ist, eine Baumschule zu etablieren. Die Zeit, direkt Palmen zu pflanzen – also den Leuten direkt Pflanzen zu finanzieren, ist nämlich gerade vorbei, das geht nur in der Regenzeit. Abgesehen davon, finde ich auch den Ansatz besser, dass die Bauern selbst ihre Pflanzen produzieren und sich dann hoffentlich mehr verantwortlich fühlen.

So, volles Programm also, aber ich bin heilfroh, für ein paar Tage diesem Office zu entkommen.

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